Arbeit an offenen Datenformaten


#1

Um Möglichkeiten für (technische) Kooperation der zahlreichen Tools zu ermöglichen haben wir auf der bioundregionalgoesdigital besprochen das es sinnvoll ist an offenen datenstandards für unseren Bereich zu arbeiten. Ein konkreter Anwendungfall wäre die Nutzung der Netzwerkdaten von ernte-teilen.org und regioapp.org.

Das http://datafoodconsortium.org hat dafür bereits brauchbare Grundlagen geschaffen. Es tauchen aber Datenschutztechnische Fragen auf die beachtet werden müssen.


Zusammenarbeit mit regioapp
#2

Die http://datafoodconsortium.org/ ist recht allgemein gehalten. Hast du nen Link zu 'ner Doku darüber was die schon gemacht haben?

Ich hoffe, dass wir bald eine Datenschutz-Expertin am Start haben, dann könnte ich mir das im Zuge der Fragen an sie anschauen.

Liebe Grüße,
Micha


#3

Für gewöhnlich ist es hilfreich auf links zu klicken bei landing pages. Allerdings handelt es sich um Grundlagenarbeit, es ist also notwendigerweise total abstrakt:


#4

Äh ja, übersehen :wink: (lautes Café mit schlechtem Internet nach einer Nacht mit zu wenig Schlaf …).

Zum Thema: es wäre interessant zu erfahren inwieweit ernte-teilen.org diese Ontologie auf dem Schirm hat. @sjockers magst du dazu was sagen?


#5

Ich hatte das bisher nicht auf dem Schirm. Das klingt erstmal interessant aber wir bilden das alles viel weniger detailliert bzw. überhaupt nicht ab. Wir haben keinen so konkreten Produktkatalog, keine Bestellungen und wir wissen nichts über den Transport. Wir schneiden auch die Kommunikation zwischen Usern nicht mit. Deshalb ist das alles nur begrenzt auf ernte-teilen.org anwendbar.


#6

Ja. Es ist erkennbar das die Ontologie weitestgehend die semantischen Grundlagen des OpenFoodNetwork darstellt. Das Ziel der Arbeit ist aber eine Erhöhung der Interoperabilität der verschiedenen Lösungen, welche auf verschiedenen Ebenen geschaffen werden kann. Der Mapping Ansatz, den Ernte Teilen verfolgt, benötigt andere Details, eher auf Organisationsebene. Das datafoodconsortium würde sich sicher über Mitarbeit freuen, bislang ist ihre Ontologie ja erst ganz frisch im alpha Stadium. Habt ihr denn andere Vokabularien, an denen ihr euch orientiert, @sjockers?

Nicht nur bei der regioapp, auch für die Interaktion mit anderen Ansätzen wie z.B. https://demo.stadtwandler.org, oder der angedachten verteilten Karte von urgenci wären standardisierte Datenformate hilfreich.


#7

Nein, nicht das ich wüsste. Allerdings ist, wie gesagt, unser Anwendungsfall viel, viel einfacher als was hier beschrieben wird.


#8

…und es war 2012/2013 als wir damit angefangen haben, deshalb gab es weniger an dem man sich orientieren konnte. Wir waren ca. 2014 mal Teil einer Online-Diskussion (mit Leuten von OFN und Foodsoft, wenn ich mich recht erinnere) um rauszufinden, wie verschiedene Projekte Food-Orte kategorisieren und ihre Verbindungen untereinander abbilden, aber das ist eingeschlafen und ich kann die Diskussion leider nicht mehr finden.


#9

Mein Lieblingsmetaissue zum Thema Linked Open Data for Food

benennt

als diesen Ort. Dort sind auch die von dir erwähnten Äußerungen deinerseits zu finden ^_^.


#10

Ja ein bisschen schade dass die Kommunikation eingechlafen ist, weil ich finde eure Herangehensweise super und stimme euch völlig zu vom einfachen ins komplexere zu gehen. Fürs mapping reicht eure Api ja erst mal aus, aber wie diese jetzt auf französische Verhältnisse anzuwenden ist ist dann schon wieder gar nicht so einfach. Eigentlich sind AMAPs ja auch initiatives aber im subtext ist damit bei ernte-teilen ja “startende Solawi Initiativen” gemeint, oder? Was ich sagen will, ist dass es gut wäre sich auch bei solchen, recht einfachen Bezeichnern international abzustimmen.

@tantebootsy meinte ihr überarbeitet eure Api neu. Kann dabei zugeschaut werden? Wo?


#11

für uns* ist eine SoLaWi initiative und business. eine SoLaWi in Gründung dann nur initiative. Ein business kann dann wiederum eine farm oder so sein. Ein gemeinnütziger Weltladen wäre für mich auch Initiative und Unternehmen.

Aber allein die Unterteilung initiative und business müsste man dann erst mal international / bei anderen Projekten umsetzen, Die meisten Kartierungsprojekte sind eh auf Unternehmen oder auf Initiativen ausgerichtet, selten beides.

* uns = Hubs4Change = open source Plattform mehrerer lokaler und überregionaler Netzwerke bisher in D/A/CH (erste Seiten diesen Herbst online für Transition Zürich, Wandel.Jetzt StadtWandler Freiburg und Bonn im Wandel) (update)


#12

Siehe


#13

Ich dachte das wäre die alte Version?


#14

Die Links aus https://hack.allmende.io/s/intermapping-2018-witzenhausen-projects-teikei-dokku sind nicht mehr zugänglich. Laut https://github.com/teikei/teikei/commits/master scheint das GitHub Projekt gegenwärtig sehr aktiv zu sein. Das neue Design ist nun auch auf https://ernte-teilen.org/.

@sjockers Ich vermute, dass ihr den Versionssprung abgeschlossen habt?


#15

Wir sind jetzt mit neuer Version der API online, aber das ist immer noch etwas im Fluss und noch nicht so gut dokumentiert. Swaggerhub ist gerade nicht aktuell – folgt diesem Ticket für mehr: https://tree.taiga.io/project/sjockers-teikeinext/us/101


#16

Es gibt jetzt einen Folgeworkshop zu der Bio und regional Konferenz zu Datenformaten:
Einladung Folgeworkshop Wer bietet was wo an - immer aktuell.pdf (286.8 KB)

Auch interessant ist die EInladung vom Data Food Consortium: